Die Installation von Living Walls im Innenbereich (vertikale Gärten), kurz für Aktive Verbesserung der Luftqualität und Schaffung eines natürlichen Ambientes, ist eine fundamentale und aufschlussreiche Strategie zur Steigerung des Gästewohlbefindens, zur Optimierung des Raumklimas und zur Demonstration von Wellness-Orientierung. Bei Eleven Elements bildet dieser Service die Grundlage für messbare Reduktion von Schadstoffen, kontrollierte Luftfeuchtigkeit und hohe Designqualität, da er schnell, tiefgreifend und ohne jegliche Risiken durch Feuchtigkeitsschäden oder unsachgemäße Systemtechnik wertvolle Vorteile für Hotelbesitzer, Innenarchitekten und Wellness-Manager liefert. Das Team von Eleven Elements nutzt modernste Hydrokultur-Systeme, automatische Bewässerungs- und Belüftungssteuerungen und wissenschaftlich ausgewählte Pflanzenarten , um Lobbys, Spas und Restaurants präzise zu begrünen, die Luft zu filtern und als gesichertes, multifunktionales Asset einzusetzen. Diese Lösung ist oft der erste und entscheidende Schritt zur Erreichung von maximaler Aufenthaltsqualität und gesicherter Gesundheitsförderung.
Die kritische Funktion: Vom Designer-Stück zum Bio-Filter
Konventionelle Innenräume weisen oft eine niedrige Luftfeuchtigkeit und eine hohe Konzentration von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) auf, die aus Möbeln, Farben und Reinigungsmitteln stammen. Die Living Wall wandelt eine statische Wand in einen aktiven Bio-Filter um. Dieses dynamische, lebendige System erzeugt ein charakteristisches gesundes und ästhetisch ansprechendes Milieu, das sich direkt auf die Reduzierung von Reizungen der Atemwege und die emotionale Entspannung der Gäste auswirkt. Das Team von Eleven Elements ist in der Lage, diese kritischen Bereiche über die Messung der Luftfeuchtigkeit, die Filterleistung der Pflanzen und die Geräuschdämpfung zu messen, zu pflegen und als aktives Wohlfühlmanagement darzustellen – die sogenannte Klima- und Wellnessbilanz.
Diese Lösung gibt dem Kunden detaillierte Auskunft über:
- Regulierung der Luftfeuchtigkeit: Die Pflanzen geben über die Transpiration Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Dies hebt die relative Luftfeuchtigkeit auf ein gesundes Niveau (ideal: 40–60 %), was besonders in klimatisierten Räumen oder im Winter das Wohlbefinden steigert und Schleimhäute schützt.
- Schadstoffabbau (VOC-Filterung): Die Pflanzen und Mikroorganismen im Substrat filtern aktiv gesundheitsschädliche VOCs (wie Formaldehyd oder Benzol) aus der Raumluft, die häufig zu Kopfschmerzen oder Müdigkeit führen können.
- Akustische Dämpfung: Die Pflanzenmasse wirkt als Schallabsorber und reduziert den Nachhall in großen Räumen (z.B. Lobbys oder Speisesälen), was zu einer verbesserten Raumakustik führt.
- Biophilie-Effekt: Die Nähe zur Natur (Biophilie) hat einen messbar positiven Effekt auf die Psyche: Stressabbau, gesteigerte Kreativität und verbesserte Stimmung bei Gästen und Mitarbeitern.
Die Analyse der lufttechnischen und psychologischen Parameter erfordert große Erfahrung und Fachwissen, um die feinen Nuancen zwischen Design-Anspruch und funktionalem Klimanutzen richtig zu interpretieren und in den langfristigen Betrieb des Hotels einzuordnen.
Die 3 Säulen für eine funktionale Living Wall
Der Erfolg einer Living Wall basiert auf der Wahl des geschlossenen Systems, der automatisierten Steuerung und der spezifischen Pflanzenwahl.
1. Geschlossenes Hydrokultur-System
Für Innenräume sind geschlossene, wandgebundene Systeme in Hydrokultur (Pflanzen wachsen in einem anorganischen Medium ohne Erde) die beste Wahl. Dies minimiert das Gewicht, verhindert die Schimmelbildung und schließt den Austritt von Wasser (Feuchtigkeitsschäden an der Wand) aus. Ziel ist die saubere, gewichtsoptimierte und wasserdichte Installation.
2. Intelligentes Klima- und Bewässerungsmanagement
Die Living Wall benötigt eine konstante Versorgung. Das System muss vollautomatisiert sein und die Bewässerungsintervalle nicht nur nach Zeit, sondern nach dem Feuchtigkeitsbedarf der Pflanzen steuern. Zusätzlich ist eine spezielle LED-Beleuchtung (Photosynthese-Spektrum) notwendig, um das natürliche Lichtdefizit auszugleichen und die Filterleistung zu sichern. Ziel ist die gesicherte Pflanzenvitalität und Filterfunktion.
3. Pflanzenauswahl mit Filterleistung
Die Pflanzen werden nicht nur nach ihrer Ästhetik, sondern nach ihrer nachgewiesenen Fähigkeit zur VOC-Filterung und ihrem Transpirationsverhalten ausgewählt. Oft kommen robuste, langlebige und schattenverträgliche Arten zum Einsatz, die ein ganzjährig dichtes Erscheinungsbild gewährleisten. Ziel ist die maximale Filter- und Feuchtigkeitsleistung.
Living Wall Säule | Einfluss auf das Raumklima |
Geschlossene Hydrokultur | Schließt Feuchtigkeitsschäden an der Bausubstanz aus und ist sauberer als Erdsysteme. |
Intelligente Steuerung | Sichert die Pflanzengesundheit durch automatisierte Wasser- und Nährstoffzufuhr (Fertigation). |
Filter-Pflanzen | Erhöht die Luftfeuchtigkeit und baut aktiv gesundheitsschädliche VOCs in der Raumluft ab. |
Der Ablauf eines Living Wall Projekts
Wir möchten, dass Ihre Innenräume zu einem Wellness-Erlebnis werden.
Die Einführung des Living Wall Konzepts läuft in der Regel wie folgt ab:
- Vorbereitung (Raumklima-Audit): Unsere Experten analysieren das vorhandene Raumklima (Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur) und die statische Traglast der Installationswand.
- Konzeptentwicklung (Technik und Design): Es wird ein geschlossenes Hydrokultur-System entworfen. Die Pflanzenarten (z.B. Efeutute, Philodendron) und das Beleuchtungskonzept werden auf den Standort abgestimmt.
- Ausführung (Installation und Technik): Das Spezialteam montiert die wasserdichte Unterkonstruktion, die Pflanzenmodule und die vollautomatisierte Bewässerungsanlage (inkl. Nährstoffdosierung und Lichtsteuerung).
- Abschluss (Feuchtemonitoring und Übergabe): Es erfolgt eine definierte Anwuchspflege und die Schulung des Personals im Umgang mit dem Steuerungssystem.
Die Auswertung der Klima-Performance erfolgt im Anschluss durch das Team von Eleven Elements, das Ihnen den Nachweis über die stabilisierte Luftfeuchtigkeit und die gesteigerte Attraktivität des Raumes verständlich erläutert.

