Die Begrünung von Bestandsgebäuden, kurz für Gezielte Integration von Vegetationssystemen unter Beachtung der Bausubstanz, ist eine fundamentale und aufschlussreiche Strategie zur Erfüllung von Klimaanpassungszielen, zur Werterhöhung der Immobilie und zur Vermeidung von Bauschäden. Bei Eleven Elements bildet dieser Service die Grundlage für messbare Planungssicherheit, gesicherte Tragfähigkeit und die Einhaltung bauphysikalischer Normen, da er schnell, präzise und ohne jegliche Risiken durch statische Überlastung oder Feuchtigkeitseintrag wertvolle Vorteile für Immobilienbesitzer, Architekten und Facility Manager liefert. Das Team von Eleven Elements nutzt modernste statische Audits, Substrat-Leichtbauweisen und bauphysikalische Analysen , um die Dach- und Fassadenflächen präzise zu bewerten, die Machbarkeit zu sichern und als gesichertes, risikoarmes Asset einzusetzen. Diese Lösung ist oft der erste und entscheidende Schritt zur Erreichung von maximaler Nachhaltigkeit und gesicherter Investition.

Die kritische Funktion: Tragfähigkeit ist nicht verhandelbar
Der statische Nachweis ist der entscheidende Faktor bei der Begrünung von Bestandsgebäuden. Während Neubauten die Lastreserven von Gründächern einplanen können, müssen Bestandsgebäude oft mit begrenzten Traglastreserven zurechtkommen. Die Statik- und Substratstrategie erzeugt ein charakteristisches gewichtsoptimiertes und bautechnisch unkritisches System, das sich direkt auf die dauerhafte Sicherheit des Gebäudes und die Vermeidung von Bauschäden auswirkt. Das Team von Eleven Elements ist in der Lage, diese kritischen Bereiche über die exakte Berechnung der Nasslast, die Wahl von ultraleichten Substraten und die Berücksichtigung von Wind- und Schneelasten zu messen, zu planen und als aktives Risikomanagement darzustellen – die sogenannte Bautechnik- und Sicherheitsbilanz.
Diese Lösung gibt dem Kunden detaillierte Auskunft über:
- Statische Machbarkeit: Die exakte Berechnung der maximalen, zulässigen Last (inkl. Vegetation, Substrat in gesättigtem Zustand und gegebenenfalls Schnee/Wind) ist die Grundlage für die Systemwahl (Extensiv vs. Intensiv).
- Gewichtsoptimierung durch Substrat: Die Wahl von speziellen, mineralischen Leichtsubstraten (z.B. Blähschiefer, Bims), die sehr viel leichter sind als herkömmliche Erde, aber dennoch eine hohe Wasserspeicherfähigkeit besitzen.
- Bauphysikalischer Schutz: Die Sicherstellung, dass die zusätzliche Auflast keine Verformung der Dachkonstruktion verursacht, die zu Rissen in der Abdichtung führen könnte.
- Sicherheitsreserve: Die Einhaltung eines Sicherheitspuffers in der Traglastberechnung, um unvorhergesehene Lasten (z.B. durch Wartungsarbeiten oder erhöhte Schneelasten) abdecken zu können.
Die Analyse der bauphysikalischen Gegebenheiten erfordert große Erfahrung und Fachwissen, um die feinen Nuancen zwischen den Tragreserven und der Systemanforderung richtig zu interpretieren und in den langfristigen Betrieb der Immobilie einzuordnen.
Die 3 Säulen der Planungssicherheit
Die risikofreie Begrünung von Bestandsgebäuden basiert auf der genauen Lastprüfung, der gewichtssparenden Systemwahl und dem Schutz vor Feuchtigkeit.
1. Die Statische Lastprüfung
- Maßnahme: Einbindung eines Tragwerksplaners (Statikers) zur Prüfung der vorhandenen Tragwerkspläne und der aktuellen Tragreserven.
- Fokus: Berechnung der Nasslast (Substrat, Wasser, Vegetation) und Abgleich mit der freien Restlast des Daches/der Fassade. Diese Prüfung ist unverzichtbar und entscheidet, ob eine Extensiv- oder Intensivbegrünung möglich ist. Ziel ist der statische Freibrief.
2. Substrat: Schlüssel zur Gewichtsreduktion
- Maßnahme: Einsatz von Extrem-Leichtsubstraten (z.B. rein mineralische Substrate auf Basis von Blähton, Ziegelsplit oder Bims), die bis zu 50 % leichter sind als herkömmliche Substrate bei gleichem Volumen.
- Fokus: Bei geringen Lastreserven wird eine Extensivbegrünung mit einer minimalen Substratdicke (z.B. 6–8 cm) gewählt, um die Gesamtlast unter dem zulässigen Wert zu halten. Ziel ist die Lastoptimierung.
3. Schutz der Dachabdichtung
- Maßnahme: Unabhängig vom Begrünungstyp muss die Dachabdichtung auf ihre Wurzelfestigkeit geprüft werden. Bei ungeeigneten Abdichtungen muss eine zusätzliche Wurzelschutzbahn verlegt werden.
- Fokus: Eine Dränageschicht ist notwendig, um Staunässe zu verhindern, die die Nasslast unnötig erhöht und die Dachhaut schädigen könnte. Ziel ist die Sicherheit gegen Feuchtigkeit und Wurzeln.
Planungssicherheits-Säule | Einfluss auf die Umsetzbarkeit |
Statik-Audit | Definiert die statische Machbarkeit und die zulässige System-Obergrenze (kg/m²). |
Leichtsubstrat-Wahl | Ermöglicht die Begrünung trotz geringer Tragreserven (Extensivsysteme). |
Abdichtungsprüfung | Sichert die Funktionsfähigkeit der Dachhaut und schließt Bauschäden durch Wurzeleinwuchs aus. |
Der Ablauf zur gesicherten Begrünung von Bestandsgebäuden
Wir möchten, dass Ihr Bestandsgebäude risikofrei begrünt wird.
Die Einführung des Sicherheitskonzepts läuft in der Regel wie folgt ab:
- Vorbereitung (Datenerhebung): Beschaffung und Analyse der Bau- und Statikunterlagen des Gebäudes.
- Statische Prüfung (Tragwerksplaner): Berechnung der Resttragfähigkeit des Daches und Festlegung der maximal zulässigen Nasslast (kg/m²).
- System- und Substratwahl (Eleven Elements): Auswahl des passenden Begrünungssystems (häufig Extensiv) unter Verwendung von gewichtsoptimiertem Substrat, um die maximale Nasslast einzuhalten.
- Bauphysikalische Sicherung: Prüfung der Abdichtung und Planung der Wurzelschutz- und Dränageschichten.
- Ausführung und Dokumentation: Fachgerechte Installation und Dokumentation der verwendeten Materialien und Lastangaben für die Gebäudedatenbank.
Die Auswertung der Planungssicherheit erfolgt im Anschluss durch das Team von Eleven Elements, das Ihnen den Nachweis über die statische Unbedenklichkeit und die gesicherte Langlebigkeit des Begrünungssystems verständlich erläutert.
