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Vogelschutz und Windkraft: Begrünung, die Konflikte minimiert

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Die Vogelschutz-Orientierte Begrünung in Windparks, kurz für Gezielte Gestaltung zur Reduktion von Anflug und Kollisionsrisiken, ist eine fundamentale und aufschlussreiche Strategie zur Einhaltung von Artenschutzauflagen, zur Minimierung von Konflikten mit Naturschutzverbänden und zur langfristigen Sicherung der Betriebsgenehmigung. Bei Eleven Elements bildet dieser Service die Grundlage für rechtskonforme Anlagen, erhöhte Akzeptanz und einen aktiven Beitrag zum Artenschutz, da er schnell, nachhaltig und ohne jegliche Risiken durch Anlockung von Greifvögeln oder Fledermauspopulationen wertvolle Vorteile für Umweltbeauftragte, Genehmigungsbehörden und das Asset Management liefert. Das Team von Eleven Elements nutzt modernste Pflanzenökologie, Habitat-Management und spezielle Mähkonzepte, um die Turmfüße, die Randzonen und die Zuwegungen präzise zu gestalten, als unkritischen Lebensraum zu entwickeln und als gesichertes, ökologisches Asset einzusetzen. Diese Lösung ist oft der erste und entscheidende Schritt zur Erreichung von maximaler Rechtssicherheit und minimalem Eingriff in die Fauna.

Die kritische Funktion: Wo die Vegetation das Risiko beeinflusst

Windkraftanlagen stellen für Vögel und Fledermäuse potenziell eine Gefahr dar, insbesondere wenn die Vegetation am Boden diese Tiere anlockt. Die Vogelschutz-Orientierte Begrünung erzeugt ein charakteristisches neutrales und unkritisches Ökosystem, das sich direkt auf die Verringerung der Attraktivität der Anlage als Jagdhabitat auswirkt. Das Team von Eleven Elements ist in der Lage, diese kritischen Bereiche über die Auswahl der Bepflanzung, das Mähregime und die Habitat-Vermeidung zu messen, zu pflegen und als aktive Artenschutzmaßnahme darzustellen – die sogenannte Kollisionsrisiko- und Compliance-Bilanz.

Diese Lösung gibt dem Kunden detaillierte Auskunft über:

  • Greifvogelschutz: Die Vermeidung von Vegetation, die Kleinsäuger (Mäuse, Wühlmäuse) als Beute anlockt und somit Greifvögel in die Nähe der Rotoren bringt.
  • Fledermausschutz: Die Vermeidung hoher, dichter Gehölze entlang der Zuwegungen und Ränder, die als Leitstrukturen für Fledermäuse dienen und diese in gefährliche Höhen locken.
  • Habitat-Modifikation: Die Gestaltung der Freiflächen als unkritische Biotope (z.B. kurzrasige Mähwiesen) statt als attraktive Jagd- und Brutreviere.
  • Behördliche Compliance: Die Erfüllung der strengen Vorgaben der Naturschutzbehörden zur Erhaltung der lokalen Avifauna und zur Sicherung der Betriebserlaubnis.

Die Analyse der ökologischen Risikofaktoren erfordert große Erfahrung und Fachwissen, um die feinen Nuancen zwischen notwendiger Erosionsschutz-Begrünung und der Vermeidung von Anlockeffekten richtig zu interpretieren und in den langfristigen Naturschutzplan einzuordnen.

Die 3 Säulen der Vogelschutz-Begrünung

Die Begrünungsstrategie muss gezielt darauf abzielen, die Anlage für sensible Arten unattraktiv zu machen, ohne den Boden zu gefährden.

1. Extensives, niedriges Mähregime

Dies ist die wichtigste Maßnahme zur Reduktion der Beuteverfügbarkeit. Die Vegetation (Gräser) wird im Turmfußbereich und auf den Zuwegungen konstant kurz gehalten (z.B. 10-20 cm). Dadurch wird die Lebensgrundlage für Kleinsäuger (Mäuse, Wühlmäuse) minimiert und die Anlockung von Greifvögeln reduziert. Ziel ist die Verringerung der Jagdattraktivität.

2. Gezielte Pflanzenwahl und Habitat-Vermeidung

Bei der Pflanzenwahl wird der Fokus auf niedrigwüchsige, unspektakuläre Gräser und flachwurzelnde Kräuter gelegt, die keine hohen Saumstrukturen bilden. Es wird konsequent auf hohe Hecken, Bäume und Totholzansammlungen verzichtet, da diese als Sitzwarten für Greifvögel oder als Flugleitstrukturen für Fledermäuse dienen. Ziel ist die Schaffung eines neutralen, offenen Areals.

3. Freihaltung der Hauptverkehrswege

Die Zuwegungen und Haupttrassen werden konsequent frei von hohem Bewuchs gehalten (Lichtraumprofilschnitt). Dies stellt nicht nur die Zugänglichkeit sicher, sondern eliminiert auch natürliche Leitlinien, denen Fledermäuse beim Flug folgen könnten, was das Kollisionsrisiko erhöht.

Vogelschutz-Säule

Maßnahme & Risikominimierung

Niedriges Mähregime

Kurzrasige Grasnarbe. Reduziert die Mäusepopulation und die Jagdattraktivität für Greifvögel.

Habitat-Vermeidung

Keine hohen Hecken/Bäume. Eliminiert Sitzwarten und Leitstrukturen für Vögel/Fledermäuse.

Freihaltung Zuwegungen

Konstanter Lichtraumprofilschnitt. Beseitigt Flugleitlinien und sichert die Zugänglichkeit.

 

Das 3-Schritte-Audit zur Artenschutz-Compliance

Die Umsetzung einer vogelschutz-orientierten Begrünung muss den spezifischen Anforderungen des Naturschutzrechts entsprechen.

Mithilfe des Artenschutz-Audits können wir unter anderem folgende Schritte ableiten:

  1. Risikobewertung und Artbestand:
    • Analyse des lokalen Artbestandes (Greifvögel, Fledermäuse) und der Flugkorridore in der Umgebung.
    • Abstimmung der Pflegeziele mit den Artenschutzexperten und den Behörden (z.B. Fokus auf die Vermeidung von Mäusebussard-Attraktion).
  2. Konzeptentwicklung und Zonierung:
    • Festlegung der Mäh- und Freihaltezonen (z.B. 50-Meter-Radius um den Turmfuß).
    • Auswahl des geeigneten Saatguts und Ausschluss kritischer Pflanzenarten.
  3. Implementierung und Monitoring:
    • Umsetzung des angepassten Mähmanagements und der Habitat-Vermeidungsstrategie.
    • Regelmäßiges Reporting der durchgeführten Maßnahmen zur Nachweiserbringung gegenüber den Genehmigungsbehörden.

Die Vogelschutz-Begrünung ist somit ein unverzichtbares Werkzeug in der Sicherung der Betriebserlaubnis und der Vermeidung von Stillstandszeiten aufgrund von Artenschutzkonflikten.

 

Häufige Fragen zu Vogelschutz und Windkraft

Im Folgenden beantworten wir einige Fragen, die uns Kunden häufig zum Thema Artenschutz in Windparks stellen.

Frage

Antwort

Reicht es aus, nur am Turmfuß kurz zu mähen?

Nein. Auch Zuwegungen und Randzonen müssen in die Strategie einbezogen werden, da sie potenzielle Jagdreviere und Flugleitstrukturen darstellen können.

Sind Hecken oder Sträucher grundsätzlich verboten?

Im unmittelbaren Gefahrenbereich (Anflugzone) ja. In ausreichendem Abstand können niedrige, dichte Hecken jedoch als Sichtschutz oder Erosionsschutz dienen, solange sie keine Sitzwarten bieten.

Wie vermeidet man, dass Kleinsäuger angelockt werden?

Durch konstant niedrig gehaltene Vegetation, da diese weniger Deckung bietet und die Jagd für Greifvögel unattraktiv macht (weniger Beute in Sicht).

Gibt es spezielle Fledermausschutz-Pflanzen?

Nein. Der Schutz besteht primär in der Vermeidung von Leitstrukturen (hohe Bäume, Waldsäume) und der Beachtung der Abschaltzeiten der Anlage bei hohem Fledermausaufkommen.

Wie wird die Compliance gegenüber der Behörde nachgewiesen?

Durch lückenlose Dokumentation der Mähintervalle, der Schnitthöhen und der Entfernung von kritischer Vegetation (z.B. durch GPS-Protokolle).

Kann Vogelschutz teuer sein?

Die präventive, vogelschutz-orientierte Pflege ist kosteneffizienter als die Stilllegung der Anlage aufgrund von Artenschutzkonflikten oder die Zahlung hoher Bußgelder.

Ihr Artenschutz und Ihre Betriebssicherheit im Blick: Die Vogelschutz-Orientierte Begrünung durch Eleven Elements

Die Vogelschutz-Orientierte Begrünung ist und bleibt ein Eckpfeiler der rechtskonformen Energiewirtschaft und der Akzeptanz. Bei Eleven Elements stellt dieser Service die Basis für eine verantwortungsvolle und fundierte Betreuung Ihrer Artenschutzauflagen und Ihrer langfristigen Genehmigungssicherheit dar. Das Eleven Elements Team gewährleistet durch seine Expertise eine sorgfältige Gestaltung und eine verständliche Erläuterung aller schutzrelevanten Maßnahmen. Wenn bei Ihnen eine Optimierung der Begrünung unter Artenschutzaspekten ansteht oder Sie Ihre Konflikte mit Naturschutzverbänden minimieren möchten, vereinbaren Sie gerne einen Termin.